Der moderne Mensch lebt in Dissonanz. Er lebt in Städten aber sehnt sich nach der Natur.
Die Frage ist, ob der alte Stadt-Land-Gegensatz überhaupt existiert. In Wahrheit haben Städte heute eine höhere Artenvielfalt als sie auf dem Land vorhanden ist, weil auf dem Land nur noch eine von Monokulturen durchzogene, verarmte Form von Natur vorhanden ist.
Hier setzt das städteplanerische Konzept der Biotope City, der Stadt als Natur an, das von Helga Fassbinder entwickelt wurde.
Das Konzept Biotope City begreift die Stadt als Natur. Es geht darum eine grüne Stadt zu schaffen, der städtische Mensch muss nicht mehr raus in die Natur fahren, er lebt schon in ihr.
Biotope City Journal
die Stadt als Natur / the city as nature
Biotope City – Wikipedia
Biotope City ist ein städteplanerisches und architektonisches Konzept der „Stadt als Natur“,[1] das 2002 durch Helga Fassbinder mittels eines gleichnamigen internationalen Stadtplanungskongresses an der Technischen Universität Eindhoven präsentiert wurde. Das Konzept bezieht sich explizit auf hochverdichtete Städte und postuliert eine neue grüne Ästhetik für den Städtebau, die mit einer neuen Formensprache nicht nur Forderungen der Nachhaltigkeit berücksichtigt, sondern auch den Menschen Ausdrucksformen für ihre Sehnsucht nach Naturnähe bietet.
Die Nutheschlange ist das lebende Anschauungsobjekt, was Biotope City bedeuten kann:
GARTENPARADIES POTSDAM NUTHESIEDLUNG
Dicht und grün und voller Poesie, bewusst eingebettet in die historische Landschaft. Architekt Hinrich Baller erläutert den Entwurf und die Planungsprinzipien.